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Schulministerin Gebauer kritisiert "reflexhafte" Schulschließungen

Archivmeldung vom 26.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Yvonne Gebauer (2017)
Yvonne Gebauer (2017)

Foto: Magubosc
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat schnelle Schulschließungen im Fall von Corona-Ausbrüchen kritisiert. Wenn es regionale Infektionen gebe, müsse man darauf "gezielt" reagieren, sagte die FDP-Politikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Es kann allerdings nicht sein, dass die Entscheidungsträger vor Ort reflexhaft als erste und einzige Maßnahme immer sofort Kitas und Schulen schließen, wenn es im Umfeld von Schule Corona-Fälle gibt", fügte Gebauer hinzu. "Da wünsche ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise - und keinen Aktionismus zu Lasten unserer Kinder", sagte die Ministerin.

NRW-Schulministerin kündigt Corona-Testungen an Schulen an

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will ein spezielles Testprogramm auf den Weg bringen, das die Verbreitung des Corona-Virus an den Schulen beleuchten soll. "Wir planen Tests an ausgewählten Schulen, die wir wissenschaftlich begleiten lassen wollen", sagte die FDP-Politikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). Dazu gebe es bereits weitgehende Überlegungen.

"Ziel ist es auch, Erkenntnisse über die Verläufe des Infektionsgeschehens in Schulen zu gewinnen. Der Start ist nach den Sommerferien geplant", sagte Gebauer der Zeitung.

Die Ministerin Gebauer forderte die Lehrer auf, sich digital weiterzubilden. "Die Krise hat uns einen enormen digitalen Schub gebracht", sagte sie der Zeitung. Das Ministerium biete auch in den Ferien auf freiwilliger Basis Webinare an, bei denen sich die Pädagogen fortbilden könnten. "Ich würde mir wünschen, wenn Lehrerinnen und Lehrer, die jetzt noch zurückhaltend sind, das Angebot der digitalen Weiterbildung, möglichst zahlreich nutzen würden", sagte Gebauer. Eine Verpflichtung zur digitalen Weiterbildung sei nicht möglich.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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