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Wahltrend: SPD sackt ab, Union legt zu

Archivmeldung vom 17.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Nach der Wahlniederlage in Schleswig-Holstein verliert die SPD auch bundesweit an Sympathie. Im aktuellen stern-RTL-Wahltrend, der noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen wurde, rutscht die Partei im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte ab und kommt nur noch auf 26 Prozent. Sie liegt nun zwölf Prozentpunkte hinter der CDU/CSU, die sich um zwei Punkte auf 38 Prozent verbessern kann.

Bei 8 Prozent stagniert weiterhin die Linke. Einen Punkt gewinnt die FDP hinzu, die nun ebenfalls 8 Prozent erreicht. Die Grünen und die AfD bleiben unverändert bei jeweils 7 Prozent. Damit hat das Wählerlager von Union und FDP mit zusammen 46 Prozent fünf Punkte mehr als das Lager von SPD, Linken und Grünen mit zusammen 41 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt nach wie vor 24 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz baut Angela Merkel ihren Vorsprung auf ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz noch weiter aus. Im Vergleich zur Vorwoche kann sich Merkel um zwei Prozentpunkte verbessern, während Schulz drei einbüßt. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich 50 Prozent aller Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 24 für Schulz, der jetzt 26 Punkte hinter der amtierenden Kanzlerin rangiert.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 8. bis 12. Mai 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2506 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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