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Zeitung: Ministerium bewertete Hubschrauber-Ausfälle zu optimistisch

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Fregatte "Niedersachsen" mit Bordhubschrauber "Sea Lynx".
Die Fregatte "Niedersachsen" mit Bordhubschrauber "Sea Lynx".

Das Ausmaß der Hubschrauber-Ausfälle bei der Marine ist im Verteidigungsministerium noch vor Kurzem offenbar deutlich zu optimistisch bewertet worden. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Demnach hieß es in einer internen Vorlage an Rüstungs-Staatssekretärin Katrin Suder Mitte August, von den 22 Sea Lynx-Hubschraubern, die im Juni wegen Rissen am Heck für den Flugbetrieb gesperrt wurden, würden drei "nach dem Abschluss planbarer Instandsetzungsmaßnahmen" von der 35. Kalenderwoche an "für den Einsatzflugbetrieb zur Verfügung stehen" - also von der letzten Augustwoche an. Die "weiteren Luftfahrzeuge" sollten "sukzessive freigegeben werden".

Tatsächlich aber sei noch immer keiner der 22 Sea Lynx einsatzbereit. Lediglich einer dürfe seit Ende vergangener Woche wieder fliegen, sei jedoch derzeit nicht für Einsätze zugelassen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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