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Wirtschaftsminister Brüderle distanziert sich von FDP-Steuermodell

Archivmeldung vom 10.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rainer Brüderle Bild: Deutscher Bundestag  / Lichtblick/Achim Melde
Rainer Brüderle Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geht auf Distanz zu den radikalen Steuerreformplänen seiner eigenen Partei. In einem Gutachten, das er in Auftrag gegeben hat, schneidet das von den Liberalen verfochtene Stufenmodell mit drei Steuersätzen und mehr als 20 Milliarden Euro Entlastungsvolumen vergleichsweise schlecht ab, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in der am Montag erscheinenden Ausgabe.

Deutlich vorteilhafter wäre laut Studie ein Fünfstufentarif. Dieser würde die Bürger um 17 Milliarden Euro entlasten, so lautete die Vorgabe Brüderles. Im Detail sieht das Modell vor, vor allem Gering- und Normalverdiener steuerlich zu entlasten. Wirtschaftsminister Brüderle geht anhand der Studie davon aus, dass sich eine solche Reform bereits in den ersten drei Jahren zu 45 Prozent selbst finanzieren würde. Das Dreistufenmodell der FDP hingegen trüge sich nur zu 40 Prozent selbst.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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