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Umfrage: Drei Viertel der Deutschen für neues Einwanderungsgesetz

Archivmeldung vom 28.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Eine deutliche Mehrheit von 74 Prozent der Bundesbürger ist der Auffassung, dass die Einwanderung nach Deutschland durch ein neues Gesetz geregelt werden sollte - darunter jeweils 76 Prozent der Anhänger von SPD und CDU/CSU. 23 Prozent halten das nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern für nicht notwendig.

Allerdings ist unter den Befragten strittig, was ein neues Einwanderungsgesetz genau regeln sollte. 26 Prozent - darunter nur 4 Prozent der AfD-Anhänger - meinen, dass Deutschland mehr Zuwanderer als bisher aufnehmen soll. 27 Prozent votieren für weniger als bisher - von den Sympathisanten der AfD sind es sogar 69 Prozent, also mehr als zwei Drittel. Dass in etwa so viele Einwanderer wie bisher hier eine neue Heimat finden sollen, geben 43 Prozent aller Befragten an.

32 Prozent sind der Ansicht, dass vor allem Menschen in Not Aufnahme finden sollen, 11 Prozent sprechen sich vor allem für Fachkräfte aus, die für die Wirtschaft nützlich sind. Eine Mehrheit von 55 Prozent will da keinen Unterschied machen. Insgesamt wird die Zuwanderung nach Deutschland von den Bürgern deutlich häufiger als Bereicherung (47 Prozent) denn als Belastung (23 Prozent) empfunden. Als Belastung empfinden ausländische Einwanderer vergleichsweise häufig Befragte mit Hauptschulabschluss (42 Prozent), die Ostdeutschen (37 Prozent) und ganz besonders die AfD-Anhänger mit 61 Prozent.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 22. und 23. Januar 2015 im Auftrag des Magazins stern 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten,

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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