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Esken mahnt Schutz jüdischer Einrichtungen an

Archivmeldung vom 12.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Saskia Esken (2019)
Saskia Esken (2019)

Foto: Author
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken zeigt sich angesichts der Eskalation im Nahost-Konflikt besorgt. Die Gewalt müsse gestoppt werden, der Raketenbeschuss auf Israel umgehend aufhören, sagte Esken dem "Spiegel".

Dass die Gewalt jederzeit wieder aufflammen kann, zeige, wie wichtig es sei, dass alle Seiten ernsthafte Anstrengungen zu einem "dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinenser" unternehmen. Die Menschen im Nahen Osten hätten, nach Jahrzehnten der Furcht und Verbitterung, ein Recht auf ein Leben ohne Angst und eine friedliche Zukunft, so Esken.

"Dieses Recht gilt auch in Deutschland." Deswegen werde man Hass und Gewalt gegen Juden sowie jüdische Einrichtungen niemals akzeptieren und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln dagegen vorgehen. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hatte sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. Militante Palästinenser feuerten nach Angaben der israelischen Armee bisher mehr als tausend Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ab. Israels Luftwaffe habe ihrerseits Hunderte Ziele in dem abgeschotteten Küstengebiet attackiert. Auf beiden Seiten gab es Todesopfer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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