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NRW-SPD-Politiker loben Kutschatys Bereitschaft, für SPD-Vorsitz zu kandidieren

Archivmeldung vom 21.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Daumen hoch (Symbolbild)
Daumen hoch (Symbolbild)

Bild: Esther Stosch / pixelio.de

Bundes- und Landespolitiker aus NRW haben die Bereitschaft des Düsseldorfer Fraktionschefs Thomas Kutschaty gelobt, für den SPD-Bundesvorsitz zu kandidieren. "Ich begrüße es, dass Thomas Kutschaty seine Bereitschaft zur Kandidatur mitgeteilt hat", sagte Karl Lauterbach, stellvertretender Chef der Bundestagsfraktion, dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Lauterbach fügte hinzu: "Es wird sicherlich auch noch andere Kandidaten geben. Aber ein offenes Verfahren mit viel Transparenz ist richtig. Dafür hat er sich ja auch immer selbst eingesetzt. Und daher ist es konsequent, dass er auch kandidiert."

Der Bochumer Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer sagte: "Es ist erfreulich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die bereit sind, für den SPD-Parteivorsitz zu kandidieren, statt immer nur zu erklären, warum sie keine Zeit haben oder warum es nicht geht." Er setzte hinzu: "Es ist doch erstaunlich, dass sich unter sechs stellvertretenden Vorsitzenden keiner findet, der für das Amt des Vorsitzenden antreten möchte." Er forderte eine rasche Entscheidung. "Bis Dezember können wir nicht warten." Landespolitiker erklärten ihre Unterstützung für Kutschaty.

"Das ist seit langem die erste gute Nachricht für die SPD", kommentierte der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Vize-Fraktionschef Sven Wolf äußerte sich ähnlich: "Es gibt wieder Hoffnung", erklärte der Politiker aus Remscheid. Daniel Rinkert, Vorsitzender SPD Rheinkreis Neuss, erklärte: "Thomas Kutschaty ist ein Kandidat, der gezielt auch jüngere Menschen anspricht." Kutschaty hatte am Dienstag seine Bereitschaft signalisiert, sich für die Nachfolge der zurückgetretenen SPD-Chefin Andrea Nahles zu bewerben.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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