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CDU gegen bayerische Extrawünsche beim Ausbau der Stromtrassen

Archivmeldung vom 06.02.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de

In der Debatte über den Verlauf von Stromtrassen formiert sich nun auch in der CDU Widerstand gegen Extrawünsche aus Bayern. "Die Energiewende kann keinen Erfolg haben, wenn 16 Bundesländer meinen, autarke Energiekonzepte umsetzen zu können", schreibt der Chef der CDU in Schleswig-Holstein, Ingbert Liebing, an Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, wie der "Spiegel" berichtet.

Die CSU blockiert seit Monaten Entscheidungen über den Ausbau von Stromtrassen nach Bayern. CSU-Chef Horst Seehofer will zunächst in Gesprächen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) Subventionen für Gaskraftwerke durchsetzen. Dagegen wehren sich nun führende CDU-Politiker. "Schon jetzt zahlen Stromkunden im Jahr über 20 Milliarden Euro für die Erneuerbaren Energien", sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU). "Da können wir nicht unbegrenzt draufsatteln. Daher bin ich sehr zurückhaltend, was neue Subventionen für Gaskraftwerke angeht."

Kauder forderte zudem den Ausbau der Stromtrassen in den Süden. "Die Energie aus Wind lässt sich nun einmal besonders gut im Norden erzeugen. Dieser Strom muss in den Süden kommen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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