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Bundesregierung prüft Auswirkungen von E-Scootern

Archivmeldung vom 18.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
E-Scooter
E-Scooter

By FASTILY - Own work, CC BY-SA 4.0, Link

Die Bundesregierung lässt derzeit prüfen, welche Folgen E-Scooter auf die Verkehrssicherheit haben. Ein erster Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt) ist seit Wochen fertig und liegt im Verkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) unter Verschluss, schreibt der "Spiegel".

Der Inhalt des Dokumentes ist trotzdem bekannt: In mehr als 80 Prozent der Fälle, in denen E-Scooter mit einem anderen Verkehrsteilnehmer zusammenstoßen, wird der Rollerfahrer verletzt, heißt es in der Studie. Unterwegs sind sie oft dort, wo sie nicht erlaubt sind, auf Gehwegen etwa. Zudem verunglücken die Menschen auffällig häufig an Wochenenden und unter Alkoholeinfluss. Bei einem Drittel der Unfälle mit Personenschaden seien Fahrradfahrer und Fußgänger beteiligt, davon wiederum seien "ein Viertel Kinder und Senioren", schreiben die Autoren der Studie.

Der Anteil der E-Scooter-Unfälle mit Personenschäden ist zwar, gemessen an der gesamtdeutschen Unfallzahl im untersuchten Zeitraum von Januar bis Juni 2020, mit 0,6 Prozent relativ gering, was aber wohl vor allem an der vergleichsweise geringen Zahl der Gefährte liegen dürfte. Der überwiegende Teil der 654 Rollerunfälle endete mit nur leichten Verletzungen, es gab aber auch zwei Tote bei Fahrten mit den sogenannten Elektrokleinstfahrzeugen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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