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Sachsen-Anhalt: Integrationslotsen und Schüler sollen Flüchtlingen helfen

Archivmeldung vom 14.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Holger Stahlknecht 2012
Holger Stahlknecht 2012

Foto: Gonzosft
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In Sachsen-Anhalt sollen sich künftig ehrenamtliche Integrationslotsen um die Sorgen und Nöte von Asylbewerbern kümmern und Kontakte zu Behörden und Vereinen herstellen. Diesen Vorschlag will Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Dienstag bei einem Treffen der Landräte unterbreiten, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.

"Die Integrationslotsen sollen von den Kommunen berufen werden und eine Aufwandsentschädigung erhalten", sagte Stahlknecht der Zeitung. Dafür und für weitere Integrations-Projekte will Stahlknecht acht Millionen Euro zur Verfügung stellen. Mit den Integrationslotsen will das Land nach den Demonstrationen gegen neue Flüchtlingsunterkünfte die Willkommenskultur im Land stärken. Dabei spielen laut Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) auch die Schulen im Land eine wichtige Rolle. Klassen oder Arbeitsgemeinschaften könnten "rausgehen und mithelfen, im Umfeld der Schule eine Willkommenskultur zu schaffen", so Dorgerloh. Auch ältere Schüler könnten in ihrer Freizeit den Flüchtlingen helfen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden und dabei ihre Englischkenntnisse einsetzen. Der Kontakt mit Migranten könne Vorurteile und Ängste abbauen. Entsprechende Pläne für das kommende Schuljahr würden im Ministerium vorbereitet.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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