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Söder: Politik der EZB geht in völlig falsche Richtung

Archivmeldung vom 03.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Markus Söder Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Markus Söder Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Verlängerung des Anleihen-Kaufprogramms scharf kritisiert: "Die Politik der EZB geht in die völlig falsche Richtung", sagte Söder der "Bild" (Freitag). "Das Überschwemmen der Märkte mit Geld löst keine Probleme. Damit werden Spekulanten gestützt und Sparer belastet."

Söder wies zudem auf die Risiken dieser Politik hin: "Der massenhafte Aufkauf aller möglichen Schuldverschreibungen entwickelt sich zu einer Schuldenbombe in der EZB. Damit nimmt die EZB unkalkulierbare Risiken in ihre Bilanzen auf." Außerdem verringere sie den Reformdruck auf die Schuldnerstaaten.

"Niedrige Inflation ist für die Bürger kein Problem", so der CSU-Politiker.

Der EZB-Rat hatte am Donnerstag eine Verlängerung des Anleihen-Kaufprogramms um ein halbes Jahr bis Ende März 2017 beschlossen. Die EZB kauft in diesem Zeitraum monatlich Schuldverschreibungen im Wert von rund 60 Milliarden Euro auf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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