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Tillich widerspricht Merkel: Der Islam gehört nicht zu Sachsen

Archivmeldung vom 26.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Stanislaw Tillich (2013)
Stanislaw Tillich (2013)

Foto: CDU Sachsen
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat der Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland. "Ich teile diese Auffassung nicht", sagte Tillich der "Welt am Sonntag". Muslime seien in Deutschland willkommen und könnten ihre Religion ausüben. "Das bedeutet aber nicht, dass der Islam zu Sachsen gehört", stellte Tillich klar.

Zugleich forderte der Ministerpräsident die muslimischen Verbände auf, sich klarer vom islamistischen Terror zu distanzieren. "Die Menschen haben Angst vor dem Islam, weil Terrorakte im Namen des Islam verübt werden. Die muslimischen Verbände könnten den Menschen diese Ängste nehmen, wenn sie klar formulieren, dass es sich um einen Missbrauch ihrer Religion handelt", sagte Tillich. "Das wäre ein überzeugender Beitrag, die Ängste in diesem Land zu reduzieren." Er forderte von den muslimischen Verbänden auch "deutliche Worte" gegen Salafisten und die Scharia-Polizei. "Solche Strömungen können die Muslime in diesem Land doch nicht wollen", so der CDU-Politiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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