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Adam: Ungleiches nicht gleich behandeln

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Konrad Adam (2013)
Konrad Adam (2013)

Foto: blu-news.org - FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zur Volksabstimmung in Irland über die Homo-Ehe erklärt der Sprecher der Alternative für Deutschland, Konrad Adam: "Vor dem Hintergrund zahlreicher Mißbrauchskandale in der Katholischen Kirche des Landes ist die Entscheidung der Iren verständlich. Vorbildlich ist sie deshalb aber noch lange nicht. Aus guten Gründen hat das Grundgesetz nur der Ehe und der Familie seinen besonderen Schutz zugesagt."

Adam weiter: "Denn neben der Bereitschaft, füreinander einzustehen, kommt der Ehe die Möglichkeit zu, sich zur Familie zu erweitern, also Kinder in die Welt zu setzen. Homosexuelle Gemeinschaften können Nachwuchs adoptieren; erzeugen können sie ihn nicht. Indem das Grundgesetz von "Ehe und Familie" spricht, hatte es beides im Auge, den Status und die Funktion. Wenn gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe gleichgestellt werden, wird die Funktion im Widerspruch zur Verfassung unterschlagen, Ungleiches also gleich behandelt. Man muss die Wirklichkeit verkennen, um das als Fortschritt zu betrachten."

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) (ots)

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