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Essener Pleiten, Pech und Pannen bei der Bundestagswahl: 26 Säcke mit Stimmzetteln im Aufzug vergessen

Archivmeldung vom 28.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Markus Vogelbacher / pixelio.de
Bild: Markus Vogelbacher / pixelio.de

Die Serie von Pleiten, Pech und Pannen rund um die Bundestagswahl in Essen geht weiter: Nach Informationen der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) stellte die Polizei am Montagmorgen nach der Wahl in einem Gebäude der Universität Duisburg-Essen 26 Säcke mit Stimmzetteln sicher. Dort wurden am Wahlsonntag die per Briefwahl abgegebenen Stimmen ausgezählt. Eigentlich hätten die Säcke anschließend in das Wahlamt gebracht werden sollen, dies passierte aber nicht. Ein Anrufer alarmierte die Polizei, nachdem er die Säcke in einem Aufzug gefunden hatte.

"Bisher ermitteln wir nicht. Da die Säcke versiegelt waren, gehen wir derzeit nicht von Wahlmanipulation aus", sagte der Essener Staatsanwalt Rainer Kock der NRZ. Laut Stadtsprecherin Nicole Mause, seien die Stoffbeutel "versehentlich" nicht bereits am Sonntagabend beim Wahlamt abgeliefert worden. Mitarbeiter des Amtes hätten sie am noch am Montagmorgen von der Polizei abtransportiert und auf Vollständigkeit geprüft. Mause: "Es sind keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Das Büro der Landeswahlleiterin ist noch am Montag über den Sachverhalt informiert worden."

Quelle: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (ots)

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