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Bund erhält weniger Bürgerspenden für den Schuldenabbau

Archivmeldung vom 17.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Spende, Spenden, Kleingeld, Klingelbeutel (Symbolbild)
Spende, Spenden, Kleingeld, Klingelbeutel (Symbolbild)

Bild: Burkard Vogt / pixelio.de

Die Bundesregierung muss im Zuge der Coronakrise mit weniger freiwilligen Beiträgen von Bürgern für die Schuldentilgung rechnen. Das berichtet der Focus unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums.

Demnach gingen auf dem Schuldentilgungskonto des Bundes bei der Deutschen Bundesbank in Leipzig in der ersten Jahreshälfte 19.110 Euro von 127 Einzahlern ein. Damit zeichnet sich ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren ab. 2019 hatten Bürger dem Staat 51.724 Euro überwiesen, 2018 eine Rekordsumme von 609.977 Euro. Seit 2006 hat der Bund durch die sogenannten "freiwilligen Geldleistungen" insgesamt 1,2 Millionen Euro von Bürgern für den Abbau seiner Schulden eingenommen. Die deutschen Staatsschulden belaufen sich laut dem Statistischen Bundesamt derzeit auf mehr als 1,95 Billionen Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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