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Verbraucherschützer fordern Verschiebung der Gasumlage

Archivmeldung vom 10.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Denunzieren / Zeigefinger / Kritisieren (Symbolbild)
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Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine Verschiebung der geplanten Gasumlage gefordert. "Die Bundesregierung will die Gasumlage schon zum 1. Oktober einführen, aber es sind noch viel zu viele Fragen offen", sagte VZBV-Chefin Ramona Pop am Mittwoch.

So sei ungeklärt, ob Haushalte und Unternehmen mit Festpreisverträgen und mit Fernwärmeversorgung die Umlage zahlen müssen, oder ob andere Haushalte die Mehrbelastung zusätzlich tragen müssen. Es sei auch nicht geklärt, wie und mit welchen Fristen die Energieversorgungsunternehmen diese Preiserhöhung an ihre Kunden weitergeben könnten. "Zudem ist noch offen, ob der Staat mit der Mehrwertsteuer an der Umlage mitverdient", so Pop.

Sie bezeichnete die Umlage als "handwerklich schlecht gemachten Schnellschuss". Die Diskussionen darum trügen zu einer "massiven Verunsicherung" der Menschen bei. "Die Bundesregierung muss jetzt die Notbremse ziehen, die offenen Fragen kurzfristig klären und die Einführung der Umlage mindestens um einen Monat auf den 1. November verschieben", so die VZBV-Chefin. Die dabei entstehenden Kosten müsse die Regierung selbst tragen. Die Menschen müssten vorher wissen, was auf sie zukomme - nicht erst nach Einführung eines "für die Verbraucher so kostspieligen Instruments".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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