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Kubicki: Lindner-Satz über "Fridays for Future" stimmt weiterhin

Archivmeldung vom 15.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wolfgang Kubicki (2019)
Wolfgang Kubicki (2019)

Bild: Screenshot Youtube Video: "FDP-Parteitag: Bewerbungsrede von Wolfgang Kubicki am 26.04.19" / Eigenes Werk

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat Parteichef Christian Lindner für dessen umstrittene Äußerung, Klimapolitik sei etwas für Profis, verteidigt. Der Satz sei "nach wie vor richtig, wenn auch falsch interpretiert", sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

Er sei weder Ingenieur, noch Naturwissenschaftler und könne somit nur sagen: "Es ist sinnvoll, zu erklären, wir wollen nicht mehr als eine bestimmte Menge CO2 zu einem bestimmten Zeitpunkt emittieren. Wie das erreicht werden kann, überlassen wir denen, die was davon verstehen." Bei vielen Aktivisten von "Fridays for Future" hatte die Lindner-Aussage im vergangenen Jahr Kopfschütteln ausgelöst. Auch in Teilen der FDP hält man sie für schwierig. Kubicki aber sagte: "Auch `Fridays for Future` erklärt ja, wir sollten auf die Wissenschaftler hören."

Damit sagten sie ja auch, "wir sollten auf die Profis hören und nicht auf sie selbst". Er könne sich nur "schwer vorstellen", dass ein 17-Jähriger ihm die Welt erklären könne. "Dazu fehlt ihm etwas Lebenserfahrung." Kritik übte der Bundestagsvizepräsident im RTL/n-tv-"Frühstart" derweil an der Klage von Umweltverbänden und Klimaaktivisten gegen das Klimapaket der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht. "Das ist eine reine PR-Maßnahme." Die Klimaaktivisten könnten tun und lassen, was sie wollen, "aber zu glauben, dass der Rechtsstaat politischen Opportunitäten folgt, ist ein Irrglaube". An dem Bündnis, welches klagt, ist auch "Fridays for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer beteiligt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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