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Maas droht leichtsinnigen Urlaubern mit neuen Beschränkungen

Archivmeldung vom 16.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Bild von Наркологическая Клиника auf Pixabay

Außenminister Heiko Maas hat mit neuen Corona-Beschränkungen gedroht, sollten sich Urlauber wie zuletzt auf Mallorca wenig verantwortungsvoll verhalten. "Uns ist es gerade erst gelungen, in Europa die Grenzen wieder zu öffnen. Das dürfen wir jetzt nicht durch leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sonst seien neue Beschränkungen unvermeidbar. Scharf kritisierte Maas die Party-Szenen auf Mallorca. "So ein Verhalten ist nicht nur gefährlich, sondern auch rücksichtslos gegenüber allen, die auch in Sicherheit ihren Urlaub verbringen möchten", sagte der Minister. "Viele Urlaubsregionen haben monatelang hart daran gearbeitet, dass Touristen jetzt wieder einreisen können."

Die Regelungen dienten dem Schutz: der Menschen vor Ort, der Freunden in Familien in Deutschland, zu denen man zurückkehre und letztlich auch den Urlaubern selbst. Maas dämpfte zugleich Erwartungen an eine rasche Aufhebung weiterer Reisewarnungen. "In vielen Ländern läuft gerade eine zweite Welle an - schon deshalb können wir uns mit der Reisewarnung keine Experimente erlauben", sagte er. "Entscheidend ist allein die Sicherheit der Reisenden." Innerhalb der EU helfe eine gemeinsame Datenbasis und abgestimmte Verfahren. "Außerhalb Europas ist die Lage viel schwerer zu beurteilen. Trotzdem schauen wir uns die Daten ständig neu an, gerade auch die aus der Türkei." Der Außenminister kündigte an, weitere Rechnungen für staatlich organisierte Rückholflüge zu verschicken. "Wir haben immer gesagt, dass sich die Kosten am Preise eines Economy-Tickets orientieren werden, und so haben wir es auch gestaltet. Das sind je nach Reiseland zwischen 200 Euro aus Nordafrika und 1.000 Euro aus Australien", sagte er. Die Flüge arbeite man nun systematisch ab, und informiere die Betroffenen über die Kosten im Einzelfall.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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