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Laumann erteilt Schwarz-Grün Absage und fordert Bundesregierung auf, Konflikte zu beenden

Archivmeldung vom 01.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Karl-Josef Laumann Bild: Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann Bild: Karl-Josef Laumann

Der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die schwarz-gelbe Bundesregierung dringend ermahnt, ihre Konflikte so rasch wie möglich zu beenden, weil alles andere den Wahlsieg von CDU und FDP in NRW gefährde.

"Die sollen mal schnell ihre Meinungsverschiedenheiten klären", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). Was in Berlin passiere, "schadet der Idee Schwarz-Gelb. Das ist doch ganz klar. Und Berlin muss eines wissen: Wenn es in Nordrhein-Westfalen etwas anderes gibt als Schwarz-Gelb, dann hat die Koalition keine Bundesratsmehrheit mehr. Dann wird es schwieriger." Laumann stimmte der jüngsten Aussage des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, wonach ein Verlust der schwarz-gelben Regierungsmehrheit in Düsseldorf eine "Katastrophe" sei, ausdrücklich zu: "Wo er Recht hat, hat er recht." Der CDU-Politiker, der dem Präsidium seiner Partei angehört, erteilte einer schwarz-grünen Koalition zudem eine Absage. "Ich will das nicht", erklärte er. "Ich glaube, dass eine schwarz-gelbe Regierung das Normale ist. Wir streben sie in Nordrhein-Westfalen an - und nichts anderes. Das passt auch eher zusammen. In der Schulpolitik trennen uns von den Grünen zum Beispiel Welten." Der niedersächsische CDU-Vorsitzende David McAllister sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Wir kämpfen für eine bürgerliche Mehrheit bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Es ist immer hilfreich, in Bundestag und Bundesrat Mehrheiten aus einem Guss zu haben. Denn dann kann man auch Politik aus einem Guss machen. Deshalb sollten Union und FDP alles daran setzen, dass diese Wahl gemeinsam gewonnen wird."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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