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Zeitung: Streit um Kruzifix in Aigners Verbraucherministerium

Archivmeldung vom 09.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ilja Seifert, 2009
Ilja Seifert, 2009

Foto: Sozi
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bereitet offenbar ein Kruzifix in ihrem Ministerium erheblichen Ärger. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, fordert die Linksfraktion die CSU-Politikerin auf, das Holzkreuz aus dem Besucherraum des Ministeriums wieder abzuhängen. "Ministerien sind weder Gottes- noch Parteihäuser", sagte der Abgeordnete Ilja Seifert der Zeitung.

Hintergrund ist eine Beschwerde aus den Reihen einer Besuchergruppe der hessischen Grünen. "Mit Verwunderung" habe man festgestellt, das in dem öffentlichen Raum ein "den christlichen Glauben symbolisierendes Kreuz aufgehängt war". Das widerspreche der klaren Trennung von Staat und Kirche, so zwei Teilnehmerinnen in einem Brief an die Ministerin. Sie solle deshalb dafür sorgen, "dass das Kreuz aus dem Raum entfernt wird".

Wie die Zeitung weiter berichtet, lehnt Aigner dies ab. Die Ministerin verweise auf eine Einschätzung des Innenministeriums, wonach das Kreuz die Religionsfreiheit nicht beeinträchtige. Seifert kündigte an, den Vorgang in den Bundestag einbringen zu wollen. Aus der Grünen-Bundestagsfraktion hieß es, Aigner müsse die "religiöse Neutralität des Staates" akzeptieren.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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