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CDU-Wirtschaftsrat: Die Menschen müssen länger arbeiten

Archivmeldung vom 07.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union aufgerufen, in einer möglichen neuen großen Koalition die Bürger auf eine längere Lebensarbeitszeit einzustimmen. "Wir müssen den Leuten jetzt die Wahrheit sagen", sagte Verbandsgeneralsekretär Wolfgang Steiger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Die Menschen müssen länger arbeiten als jetzt, sonst wird es nicht gehen." Sie würden immer älter, aber der Rentenbeitrag könne nicht erhöht und das Renteneintrittsalter, das in den nächsten Jahren auf 67 Jahre ansteigen wird, nicht gesenkt werden. "Das würde alle überfordern." Im Jahr 2021 müssten schon über 100 Milliarden Euro Steuermittel für die Rente aufgebracht werden. Steiger: "Bleiben eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und das freiwillige längere Arbeiten."

Das allergrößte Problem in einer Koalition mit der SPD von Parteichef Martin Schulz sei aber der "Marsch in die Transfer- und die Bankenunion mit gemeinsamer Einlagensicherung in Europa". Steiger: "Es macht mir eine Mega-Angst, wie Herr Schulz von Leuten wie dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras bedrängt wird und dem eventuell auch noch nachgeben will." Die beiden Volksparteien Union und SPD hätten zusammen jetzt nur noch knapp über 50 Prozent. Mit einer "Weiter-so-Groko mit ein paar sozialromantischen Dingen oben drauf" werde die Erosion der Volkspartei dramatisch weitergehen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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