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Entwicklungsminister wirbt für "Rotationsbleiberecht" für unbegleitete Jugendliche

Archivmeldung vom 12.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerd Müller (2012)
Gerd Müller (2012)

Foto: Gerd Müller
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für ein "Rotationsbleiberecht" zur Absolvierung einer abgeschlossenen Ausbildung für unbegleitete Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten spricht sich Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) aus. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" verknüpft Müller diese Bleibevariante "zwischen zwei bis fünf Jahren" mit der politischen Feststellung, "dass es nicht unser Ziel sein kann, wegen eigenen Fachkräftemangels die Besten aus den Kriegs- und Krisengebieten abzuwerben".

Nach einer qualifizierten Ausbildung in Deutschland sollten die Flüchtlings-Jugendlichen eine echte Chance zur Rückkehr erhalten. Dazu sei es notwendig, so der Entwicklungsminister, dass die EU "endlich eine neue Initiative für ein Programm zur Wirtschaftsstabilisierung und zum wiederaufbau für den von Krisen geschüttelten Nahen und Mittleren Osten" auflege. Müller verweist darauf, dass sich im Jahr 2014 unter den rund 450 000 Zuwanderern gut 200 000 Flüchtlinge und Asylbewerber befunden hätten. Das zeige, dass das bisher geltende System zur Anwerbung von Fachkräften durch Blue Card und andere Anreizformen "funktioniert". Auch deshalb sei es jetzt notwendig, für unbegleitete Flüchtlings-Jugendliche "ein schnelles und sofort wirkendes Ausbildungsrecht zu schaffen".

Quelle: Leipziger Volkszeitung (ots)

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