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Ramelow verteidigt Rot-Rot-Grün gegen Wagenknecht

Archivmeldung vom 10.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bodo Ramelow (2013)
Bodo Ramelow (2013)

Foto: DiG / TRIALON
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) geht auf Distanz zu Sahra Wagenknecht. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken hatte Bündnisse zwischen SPD, Linken und Grünen für "tot" erklärt. Ramelow, der seit 2014 ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis in Erfurt anführt, versichert, das Modell sei "sehr lebendig", so der "Spiegel".

Auch im Land Berlin regiert eine Koalition der drei Parteien. "Es lohnt sich für die Menschen", so Ramelow, "wenn es jenseits von trennenden Parteiprogrammen gute Kooperationen gibt". Auch wenn es auf Bundesebene derzeit keine Mehrheiten dafür gebe, "will ich meine Hoffnungen auf eine moderne Bürgerversicherung, bundesweite Volksabstimmungen, Bildung als Gemeinschaftsaufgabe und die Stärkung von Arbeitnehmerrechten nicht aufgeben". Er rechne auch im Bund langfristig mit einer Perspektive für Rot-Rot-Grün. Ein Erfurter Parteikollege Ramelows kommentiert Wagenknechts Einlassungen noch bissiger: "Der Helm des demokratischen Sozialisten hat viele Dellen – die wenigsten kommen vom politischen Gegner."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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