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Haase (CDU): "Die CO2-Steuer ist eine Strafsteuer für den ländlichen Raum"

Archivmeldung vom 10.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
CO2 oder auch Steuern auf das Leben an sich: Ohne CO2 gibt es KEIN Leben auf dieser Erde. Soll dies nun besteuert werden? (Symbolbild)
CO2 oder auch Steuern auf das Leben an sich: Ohne CO2 gibt es KEIN Leben auf dieser Erde. Soll dies nun besteuert werden? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der kommunalpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Christian Haase (CDU), lehnt eine CO2-Steuer ab. "Eine CO2-Steuer wäre eine Bestrafungssteuer für den ländlichen Raum. Solche Überlegungen lösen blankes Entsetzen aus. Was die SPD-Umweltministerin Svenja Schulz da vorhat, wird nicht funktionieren", sagte Haase dem Bielefelder "Westfalen-Blatt".

"Eine CO2-Steuer erzielt im ländlichen Raum gar keine Lenkungswirkung. Wer auf dem Land lebt und in Städten arbeitet, kann seinen Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Und das gilt nicht nur für die Fahrt zur Arbeit, sonst könnte man Zusatzkosten ja durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale abfangen", so Haase weiter.

Auch Gelbwesten-Proteste wie in Frankreich schloss Haase in Deutschland nicht aus: "Der ländliche Raum ist gut für Protest. Das sollte man nicht unterschätzen."

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)


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