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Studie: Lkw-Maut wirtschaftlicher mit Staat als Betreiber

Archivmeldung vom 12.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Zeichen 390 Maut
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein aktuelles Gutachten des Verkehrsökonomen Thorsten Beckers von der Technischen Universität Berlin kommt zu dem Schluss, dass es wirtschaftlicher sei, wenn der deutsche Staat das Maut-System Toll Collect betreibe. Das berichtet die "Zeit". Nichts deute darauf hin, dass "mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit die beiden betrachteten Handlungsoptionen" – staatlicher Betrieb und Privatisierung – "eng beieinander liegen", schreibt Beckers. Der Staat liege klar vorne.

Als Vorbild verweist Beckers auf den staatlichen Mautbetreiber Asfinag in Österreich, der erfolgreich arbeitet. Beckers hatte sein Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen erstellt und schreibt, dass es gute Gründe gab, das Mautsystem anfangs von der Telekom entwickeln und betreiben zu lassen. Es sei technisch sehr anspruchsvoll gewesen. Demgegenüber sei es vergleichsweise leicht, ein bestehendes Mautsystem fortzuführen. Der Bund verfüge über sämtliche Ressourcen dafür. Daraus folgert der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Stephan Kühn: "Der Staat kann das laufende Mautsystem wirtschaftlicher betreiben als ein privates Unternehmen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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