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Wegen Plagiatsverdacht: FU Berlin prüft Doktorarbeit von Familienministerin Giffey

Archivmeldung vom 09.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Franziska Giffey (2015)
Dr. Franziska Giffey (2015)

Foto: Dr. Franziska Giffey
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Freie Universität Berlin (FU) prüft nach Informationen des Magazins „Spiegel” die Dissertation von Familienministerin Franziska Giffey. Der Grund dafür ist demzufolge Plagiatsverdacht.

Weiter heißt es hierzu auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "Sputnik": "

Laut dem Blatt soll die SPD-Politikerin die Hochschule selbst um die Untersuchung ihres Werkes auf mögliche Mängel gebeten haben.

Die Universität erklärte, sie werde Giffeys Bitte nachkommen und „in Kürze ein entsprechendes Verfahren einleiten“. Giffey wies den Plagiatsvorwurf entschieden zurück. „Ich habe diese Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst“, betonte sie.

Für die Untersuchung sind dem Bericht zufolge die Plagiatsjäger von der Webplattforn VroniPlag verantwortlich. Wie der „Spiegel” schreibt, haben sie bereits zahlreiche wörtliche oder sinngemäße Textübernahmen, „die nicht als solche kenntlich gemacht sind”, in der Arbeit gefunden. So sollen bisher auf 49 von den mehr als 200 Seiten „problematische Stellen“ gefunden worden sein.

Giffeys Doktorarbeit von 2009 widmet sich dem Thema „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der 2009 Zivilgesellschaft“."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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