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Gesundheitsämter: Sormas-Einführung nicht bis Ende Februar möglich

Archivmeldung vom 15.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Computerzentrale, Rechenzentrum, Hacken, Hacker & Spionieren (Symbolbild)
Computerzentrale, Rechenzentrum, Hacken, Hacker & Spionieren (Symbolbild)

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Die Städte in Nordrhein-Westfalen werden das von Bund und Ländern vorgegebene Ziel, bis Ende Februar die Software Sormas in den Gesundheitsämtern einzuführen, nicht erreichen. "Der vollständige Wechsel zu dieser Software ist ein Kraftakt, der nur schrittweise gelingen kann", sagte Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetags Nordrhein-Westfalen, der "Rheinischen Post".

Dedy weiter: "Ich sehe nicht, dass das bis Ende Februar überall klappt. Das erledigt sich nicht mal so nebenbei zum Pandemie-bestimmten Tagesgeschäft." Bund und Länder hatten Mitte Januar verlangt, dass die vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Software Sormas in allen Gesundheitsämtern in Deutschland eingeführt sein soll.

Mit ihr lässt sich die Kontaktnachverfolgung organisieren, wobei Daten über Stadt- und Landesgrenzen hinweg ausgetauscht werden können. Doch für die Umsetzung der Pläne sind Städte und Landkreise zuständig. Die flächendeckende Einführung sei sinnvoll, sagte Helmut Dedy der "Rheinischen Post". Das System könne die Gesundheitsämter deutlich entlasten und ermögliche, Kontakte leichter über die Stadt oder das Bundesland hinaus zu verfolgen. Gesundheitsämter könnten so bundesweit vernetzt werden. Die Erfahrungen der Kommunen sollten allerdings bei der Weiterentwicklung von Sormas mit einbezogen werden. Die Funktionen müssten mit den Bedürfnissen vor Ort zusammenpassen, sagte Dedy.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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