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Röttgen gegen "Nationale Industriestrategie 2030"

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Norbert Röttgen (2016)
Norbert Röttgen (2016)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), lehnt die "Nationale Industriestrategie 2030" von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ab. Denn sie sei eine Abkehr von dem erfolgserprobten wirtschaftspolitischen Markenkern der CDU, Markt und Wettbewerb, schreibt Röttgen in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Europa habe nur dann eine Chance, die umfassende Herausforderung durch China zu bestehen, "wenn wir im Denken und Handeln europäisch bleiben, anstatt die Praktiken unserer Herausforderer zu imitieren". Der chinesische Ansatz von Größe und Protektion mache "uns Europäer nicht stark, sondern schwächer", schreibt der CDU-Politiker weiter. Jedoch seien Wettbewerb und Wettbewerbsfähigkeit europäische Tugenden und Kompetenzen, die gerade gegenüber China einen Vorteil verschafften. Angesichts disruptiver technologischer Entwicklungen könne der Staat heute die Wirtschaft des Jahres 2030 nicht prognostizieren und nicht antizipieren, schreibt Röttgen in dem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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