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Braun: Tracking-App "in kommenden Tagen oder Wochen" einsatzbereit

Archivmeldung vom 06.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Viele Deutsche kritisieren den "Verfassungsschutz" mittlerweile als Stasi 2.0 (Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Tracking-App der Bundesregierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in den kommenden Tagen oder Wochen einsatzbereit ist. Eine Expertengruppe habe vor wenigen Tagen das technische Konzept veröffentlicht: "Alle, die diese App entwickeln möchten, können auf diesem Konzept aufbauen", sagte Braun in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion.

Zusätzlich arbeiteten die Experten selbst "unter Hochdruck" an dem Programm. Die Regierung sei mit Entwicklern und Testern dabei, die App "so reif zu kriegen, dass wir sie in den kommenden Tagen oder Wochen breit in der Bevölkerung zum Einsatz bringen können", so Braun. Der Kanzleramtschef fordert zudem eine europäische Tracking-App. "Wir brauchen das in jedem Fall EU-weit."

Das begründe sich allein durch den europäischen Binnenmarkt und die zahlreichen Pendler, die jeden Tag die Grenze überquerten. "Das schlimmste, was uns passieren kann ist, dass es jetzt viele verschiedene Tracking-Apps gibt." Der Einsatz einer Tracking-App sei Teil der Exit-Strategie der Bundesregierung, um sich von den bestehenden Kontaktverboten und anderen Einschränkungen zu lösen. Darüber werde zwar erst "nach Ostern" gesprochen, doch ein paar Dinge seien in Vorbereitung, um "bestehende Maßnahmen zu erleichtern". Braun nannte die Vorbereitung des Gesundheitssystems mit mehr Intensivbetten sowie die Verbesserung der Kontaktnachverfolgung. "Dabei spielt die Tracking-App, die dem EU-Datenschutz genügen muss, eine entscheidende Rolle - und mehr Personal für die Gesundheitsämter."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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