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Herbert Reul erwägt Berufung von Antisemitismus-Beauftragten bei der Polizei

Archivmeldung vom 28.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Herbert Reul  (2017)
Herbert Reul (2017)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erwägt die Einsetzung von Antisemitismus-Beauftragten bei der nordrhein-westfälischen Polizei. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen zeigte sich Reul offen für die Berufung geschulter Berater - ein entsprechender Vorschlag der Antisemitismus-Beauftragten der NRW-Landesregierung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, sei "ein interessanter Ansatz".

Leutheusser-Schnarrenberger lobte das Land Berlin, das vergangene Woche vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl antisemitischer Straftaten einen eigenen Antisemitismus-Beauftragten eingesetzt hat. Eine Übertragung auf NRW würde sie "grundsätzlich befürworten", sagte die FDP-Politikerin der Neuen Westfälischen. Auch Reul zeigte sich der Idee zugeneigt: "Antisemitismus wird bei uns in keiner Weise geduldet. Und alles, was dem Kampf gegen diese furchtbare Geisteshaltung dient, ist grundsätzlich willkommen", sagte der Innenminister. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens, sieht dagegen keinen Anlass für die Einführung eines Antisemitismus-Beauftragen bei der Polizei. "Wir in NRW haben kein Antisemitismus-Problem", sagte Mertens.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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