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Opposition fordert Entlassung von BND-Chef

Archivmeldung vom 24.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
BND-Zentrale in Berlin-Mitte  Bild: Simon - Pierre Krautkrämer Lizenz: GFDL - wikipedia.org
BND-Zentrale in Berlin-Mitte Bild: Simon - Pierre Krautkrämer Lizenz: GFDL - wikipedia.org

Die Opposition im Bundestag fordert nach dem Bekanntwerden der neuerlichen Spionageaffäre beim Bundesnachrichtendienst (BND) die Entlassung von BND-Präsident Gerhard Schindler: "Ich fordere die Bundeskanzlerin auf, BND-Chef Gerhard Schindler sofort zu entlassen", sagte der Vorsitzende der Grünen-Fraktion, Anton Hofreiter, im Gespräch mit der "Bild".

"Damit darf die Aufklärung aber nicht aufhören. Die Bundeskanzlerin muss erklären, warum die Bundesregierung die Kontrolle über den BND verloren hat." Hofreiter kritisierte, der deutsche Auslandsgeheimdienst sei "ganz offensichtlich zum verlängerten Arm der NSA geworden. Das kann und darf nicht so bleiben. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste ist offenkundig völlig aus dem Ruder gelaufen".

Zuvor hatte bereits Linken-Chef Bernd Riexinger die Entlassung von BND-Chef Schindler gefordert. "Der BND war offenbar jahrelang eine Art Zweigstelle des US-Geheimdienstes", sagte Riexinger der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Schindler muss die volle Verantwortung für den Spionageskandal übernehmen und zurücktreten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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