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Geplanter Ausbau des Hamburger Hauptbahnhofs verzögert sich

Archivmeldung vom 22.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hamburger Hauptbahnhof
Hamburger Hauptbahnhof

Foto: Alchemist-hp
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der geplante Ausbau des Hamburger Hauptbahnhofs verzögert sich. "Ich rechne nicht damit, dass der Bahnhof vor dem Jahr 2030 fertig wird", sagte Andreas Rieckhof (SPD), Staatsrat in der Hamburger Verkehrsbehörde, den Hamburg-Seiten der "Zeit". Die Verkehrsbehörde habe bewusst keine Entwürfe vom neuen Hauptbahnhof veröffentlicht, "weil wir nicht den Eindruck erwecken wollten, schon morgen sei Baubeginn".

Hamburgs Hauptbahnhof, mit etwa 550.000 Besuchern täglich, gilt seit Jahren als überlastet. Im Herbst wollen die Stadt Hamburg und die Deutsche Bahn eine gemeinsame Machbarkeitsstudie vorlegen. "Es muss noch jede Menge geklärt und vorbereitet werden, bevor man anfangen kann, am Hauptbahnhof irgendetwas baulich zu verändern oder ringsum in Verkehre einzugreifen", sagte Rieckhof. "Keiner weiß genau, wie die Erweiterung der Bahnhofshalle im Süden aussehen wird. Das ist ein Bauthema für die zweite Hälfte der 2020er-Jahre."

Rieckhof zufolge steht fest, dass die Steintorbrücke südlich des Bahnhofsgebäudes künftig für den privaten Autoverkehr gesperrt werde. Dadurch fließe mehr Verkehr über die beiden benachbarten Altmannbrücken, die aufwändig saniert werden müssten. "Unter einer Brücke rollt der deutsche ICE-Verkehr durch, den können wir ja nicht für die Bauarbeiten lahmlegen", so der SPD-Politiker. "Wir müssen über rollendem Rad sanieren. Wie schwierig und teuer das ist, erleben wir gerade bei der S- und U-Bahn-Station Elbbrücken." Auch für den zunehmenden Straßenverkehr in und aus Richtung HafenCity, der nah beim Hauptbahnhof verlaufe, müsse die Stadt erst noch eine Lösung erarbeiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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