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AfD-Chef Lucke verteidigt seinen politischen Kurs

Archivmeldung vom 17.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bernd Lucke Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bernd Lucke Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, hat Kritik aus dem AfD-Landesverband in Nordrhein-Westfalen an seinem politischen Kurs zurückgewiesen. Der Bundesvorstand müsse sich zwar ohne ein Parteiprogramm an den enger gefassten Wahlprogrammen und den politischen Leitlinien der Partei orientieren, "was es manchmal schwierig macht, auf tagespolitische Ereignisse zu reagieren, zu denen noch keine programmatische Position erarbeitet wurde", sagte Lucke dem "Handelsblatt" (Online-Ausgabe).

Er betonte aber zugleich: "Hier war es für den Bundesvorstand immer sehr wichtig, dass es einen breiten politischen Konsens in der Partei gibt." Deshalb stelle er sich auch entschieden gegen "Versuche von Einzelpersonen, unsere politischen Standpunkte zu verschieben", so Lucke weiter. "Stattdessen müssen wir gelegentlich demonstrativ bekräftigen, was wir beschlossen haben, damit unruhige Geister nicht zu irrlichtern beginnen." Das Parteiprogramm mache unabhängig davon "sehr gute Fortschritte", fügte der AfD-Bundeschef hinzu. Es werde im November auf einem Bundesparteitag verabschiedet werden. Lucke reagierte damit auf Äußerungen des NRW-AfD-Chefs Marcus Pretzell. Dieser hatte auf die Frage, wie er zu Lucke und dessen Kurs stehe, dem "Handelsblatt" (Online-Ausgabe) gesagt: "Der Kurs einzelner Mitglieder der Partei – und dazu zähle ich in diesem Kontext auch den Bundesvorstand – ist für mich nicht maßgeblich." Der Kurs der Partei werde basisdemokratisch in den diversen Landesfachausschüssen bis hin zu den Bundesfachausschüssen erarbeitet, fügte der Europaabgeordnete hinzu. "Diese Vorlagen werden dann dem obersten Gremium, dem Bundesparteitag, zu Entscheidung vorgelegt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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