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AfD-Sprecherin Petry hält Zusammenarbeit mit Lucke weiter für möglich

Archivmeldung vom 05.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frauke Petry (2013)
Frauke Petry (2013)

Foto: Tom Dräscher
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trotz des heftigen Führungsstreits über die künftige Struktur der Parteispitze hält die Co-Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, eine Zusammenarbeit mit ihrem Mitvorsitzenden Bernd Lucke weiterhin für möglich. Petry sagte der "Saarbrücker Zeitung", sie hoffe, dass Lucke auch weiterhin dabei sei. "Das möchte ich. Ich wünsche mir umgekehrt, dass er auch diejenigen, die die Partei ebenso mitgeprägt haben, mehr respektiert."

Zugleich riet sie Lucke, die Auseinandersetzung nicht persönlich zu nehmen. "Bernd Lucke fällt dies schwerer als manchem anderen. Ich fände es gut, wenn er die Sache entspannter sehen würde", so die sächsische AfD-Landeschefin. Lucke habe immer bekundet, dass er nicht alle Positionen in der Partei vertreten könne. Nehme sie diese Aussage Ernst, "kann ich nicht ernsthaft für eine einzige Spitze sein und damit eine thematische Verengung der AfD vornehmen".

Darüber hinaus betonte Petry, der Erfolg der Partei sei von Lucke verkauft, "aber nicht nur von ihm erarbeitet worden". Es stimme nicht, dass das bisherige Sprecher-Trio nicht funktioniert habe.

AfD-Chef Adam warnt vor Zerfall seiner Partei

Der öffentliche Führungsstreit in der Alternative für Deutschland (AfD) zwischen Parteichef Bernd Lucke und führenden Parteimitgliedern könnte nach Auffassung von Co-Chef Konrad Adam zu einem Zerfall der Partei führen. Der Bild/B.Z. sagte Adam: "Wir sind als neue Partei an dem Punkt, den man bei der Weinzubereitung Sauser-Stadium nennt. Das ist riskant, das kann das Fass auseinanderreißen." Am 18. Januar will die Partei-Spitze auf einem Krisengipfel über den weiteren Kurs der Partei beraten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots) / dts Nachrichtenagentur

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