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Berliner SPD reklamiert Führungsrolle für Wowereit in der Bundespolitik

Archivmeldung vom 18.07.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Berliner SPD hat für den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eine führende Rolle in der Bundespolitik beansprucht. Wowereit gehöre zu den Politikern, "die in der ersten Liga mitspielen", sagte der Vorsitzende der Landespartei und der Fraktion im Abgeordnetenhaus, Michael Müller, dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel am Sonntag: "Daran kann es keinen Zweifel geben."

Auf die Frage nach einer Führungsaufgabe für Wowereit in der Bundes-SPD nach der Bundestagswahl sagte Müller, die SPD kämpfe nun für den Erfolg ihres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. Zugleich betonte er mit Blick auf die Berliner Landtagswahl im Jahr 2011: "Eine eigene starke Basis und gewonnene Landtagswahlen sind eine gute Voraussetzung, um auf Bundesebene eine wichtige Rolle zu spielen." Wowereit wird in der SPD als Kanzlerkandidat für das Jahr 2013 gehandelt.

Für Steinmeiers Schattenkabinett steht Wowereit nach Angaben Müllers nicht zur Verfügung. "Ein Regierender Bürgermeister bewirbt sich nicht um irgendein Ministeramt", sagte er: "Das wäre eine abseitige Vorstellung."

Quelle: Der Tagesspiegel

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