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Grüne lehnen Kühnerts Forderungen nach Vergesellschaftung ab

Archivmeldung vom 03.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Grünen haben die Forderung des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert nach einer Vergesellschaftung von Unternehmen zurückgewiesen. "Ich glaube nicht, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie stärken, indem wir sie vergesellschaften", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek der "Welt".

Zwar sei eine bessere Arbeiterbeteiligung an den Besitzstrukturen von Unternehmen "sinnvoll". Gleichwohl sei der von Kühnert angesprochene Autokonzern BMW "als sozialer Arbeitgeber aber heute schon eher Vorbild, etwa mit der 35-Stunden-Woche". "Ein rein staatlich gelenktes Unternehmen, das sich auf den Weltmärkten behaupten soll, das scheint mir recht realitätsfern zu sein", so der Grünen-Politiker weiter. Anders sei die Situation im Immobilienbereich: "In den Wohnungsmärkten brauchen wir deutlich mehr genossenschaftliche Denken", sagte Janecek, Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie.

Die Stadt Wien habe "über 100 Jahre einen hohen Anteil von Sozialwohnungen aufgebaut". Wien könne deshalb "deutlich mehr Einfluss nehmen auf die Gestaltung der Wohnviertel, und da haben wir in Deutschland in der Tat versagt über die Jahrzehnte. Meine Landeshauptstadt München ist eine Stadt, die hat sehr wenig kommunalen Wohnungsbau, und deswegen sind die Preise sehr hoch", sagte J anecek der "Welt". Mit Blick auf CO2-Emissionen forderte er eine Debatte, um den "Flugverkehr zu reduzieren". Es wäre zunächst "ein guter Schritt, wenn etwa der Bundestag, Unternehmen und der öffentliche Dienst für Distanzen unter vier Stunden Flüge gar nicht mehr erstatten", so der Grünen-Politiker weiter. So würde sich ein Teil des Problems lösen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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