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Steinbrück hält sich nicht zu alt für Kanzlerkandidatur

Archivmeldung vom 23.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peer Steinbrück (2011) Bild: http://www.dts-nachrichtenagentur.de / de.wikipedia.org
Peer Steinbrück (2011) Bild: http://www.dts-nachrichtenagentur.de / de.wikipedia.org

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hält sich trotz seiner 65 Jahre nicht zu alt für die SPD-Kanzlerkandidatur im nächsten Jahr. "Erfahrung und ein gutes Rüstzeug sind vielleicht mehr denn je nachgefragte Qualitäten. Offensichtlich erscheine ich vielen noch nicht als politisches Auslaufmodell", sagte Steinbrück "Bild am Sonntag". "Jugend allein ist offensichtlich keine Garantie für gutes Regieren, wie das derzeitige Bundeskabinett in Teilen beweist."

Seine Frau stehe einer Kanzlerkandidatur zwar skeptisch gegenüber. "Aber ein Rentnerleben mit mir würde sie auch nicht aushalten." Auf die Frage, ob der sozialdemokratische Herausforderer von Bundeskanzlerin Angele Merkel (CDU) hohe Kompetenzwerte bei Wirtschaft und Finanzen haben müsse, sagte der ehemalige Bundesfinanzminister, der neben SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidat gehandelt wird: "Da widerspreche ich nicht." Zur Begründung verwies Steinbrück darauf, dass man es im nächsten Jahr "wahrscheinlich mit einer deutlichen Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung zu tun haben werde".

"Steinbrück würde als Kanzler einen kooperativen Führungsstil pflegen: "Heute kommen Sie mit Basta-Politik nicht mehr weiter. Als Regierungschef müssen Sie Einwände und Widerspruch einfordern, um verantwortbare Entscheidungen treffen zu können."

Die Frage der Kanzlerkandidatur soll die SPD nach den Worten Steinbrücks erst Anfang des nächsten Jahres beantworten: "Es bleibt bei dem Fahrplan, den wir miteinander besprochen haben." Die Partei habe kein Interesse daran, sich jetzt eine vorschnelle Verkündung aufdrücken zu lassen." Steinbrück schloss es kategorisch aus, im Fall einer Neuauflage einer schwarz-roten Koalition erneut ein Ministeramt unter einer Kanzlerin Merkel zu übernehmen: "Ich werde nicht wieder als Minister in ein Kabinett Merkel eintreten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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