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Grünen-Wahlstratege: Zeit der Alphatiere ist vorbei

Archivmeldung vom 13.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Joschka Fischer Bild: Andrzej Barabasz
Joschka Fischer Bild: Andrzej Barabasz

Politikertypen wie Gerhard Schröder oder Joschka Fischer hätten nach Einschätzung des Grünen-Wahlstrategen Hans Hermann Langguth heutzutage schlechte Chancen. Es sei klug gewesen, dass sich Fischer 2005 verabschiedet habe, sagte Langguth dem Magazin "Cicero". "Vielleicht hat er da schon geahnt, dass die Zeit solcher Alphatiere, wie es Schröder und Fischer waren, einfach zu Ende geht. Das funktioniert heute nicht mehr so."

Langguth ist geschäftsführender Gesellschafter der Agentur "Zum Goldenen Hirschen", die den Bundestagswahlkampf der Grünen betreut. Bis 2002 war er stellvertretender Sprecher der rot grünen Bundesregierung. Den Spitzenkandidaten der Grünen, Jürgen Trittin, sieht Langguth nicht als Alphatier vom alten Schlag. "Er ist über die Jahre milder und viel nahbarer geworden", so Langguth. Trittins kämpferisches Auftreten solle er sich bei Kundgebungen erhalten. "Da werde ich nicht hingehen zu ihm und sagen: Pass auf, du musst weicher rüberkommen, denke bitte an Käse mit Honig."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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