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Umfrage: 54 Prozent befürworten beschlossene Lockdown-Maßnahmen

Archivmeldung vom 07.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Spaltung der Gesellschaft: Negative Kräfte versuchen die Gesellschaft in viele kleine, leicht kontrollierbare, Teile zu spalten (Symbolbild)
Spaltung der Gesellschaft: Negative Kräfte versuchen die Gesellschaft in viele kleine, leicht kontrollierbare, Teile zu spalten (Symbolbild)

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Die meisten Bundesbürger befürworten die Bund-Länder-Beschlüsse vom Dienstag. Eine Mehrheit von 54 der Befragten findet die beschlossenen Maßnahmen laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv alles in allem angemessen, 27 Prozent gehen sie zu weit und 18 Prozent gehen sie noch nicht weit genug.

Weiterhin geben 79 Prozent der Bundesbürger an, sich im Alltag an die beschlossenen Regelungen zu halten. 19 Prozent hingegen sagen, das nicht immer tun zu wollen, darunter mit 51 Prozent mehrheitlich die Anhänger der AfD. Skeptisch sind die Bundesbürger laut der Umfrage im Hinblick auf die Wirksamkeit der gestern beschlossenen Maßnahmen: 32 Prozent glauben, dass es mithilfe der Maßnahmen gelingen wird, die Infektionszahlen deutlich zu reduzieren, 55 Prozent glauben das hingegen nicht.

13 Prozent der Befragten trauen sich keine Einschätzung zu. Meinungen zu den Maßnahmen für Schulen und Kindertagesstätten 69 Prozent, und damit die große Mehrheit der Bundesbürger, findet es richtig, dass Schulen und Kindertagesstätten bis mindestens Ende Januar weiter überwiegend geschlossen bleiben. Auch von den Eltern befürwortet eine große Mehrheit (65 Prozent) diese Maßnahme. 27 Prozent der Befragten geben dagegen an, es nicht richtig zu finden. Meinungen zur Versorgung der Bevölkerung mit dem Corona-Impfstoff 45 Prozent der Bundesbürger haben den Eindruck, dass unter den gegebenen Umständen das Bestmögliche getan wurde, um die Bevölkerung in Deutschland ausreichend mit Impfstoff zu versorgen. 42 Prozent dagegen meinen, dass es hierbei gravierende Versäumnisse gab.

42 Prozent der Kritiker der Impfstoffbeschaffung (19 Prozent aller Bundesbürger) meinen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die EU seien gleichermaßen dafür verantwortlich. Während 45 Prozent der Bundesbürger meinen, dass bei der Impfstoffbeschaffung das Bestmögliche getan wurde, sind mit 22 Prozent deutlich weniger der Meinung, dass die Corona-Impfung in den einzelnen Bundesländern gut anläuft. Die große Mehrheit von 68 Prozent hat aber den Eindruck, dass die Corona-Impfung in den Bundesländern besser organisiert werden müsste. Meinungen zur SPD-Kritik an der Beschaffung des Corona-Impfstoffs Dass es der SPD bei der Vorlage ihres 24-Fragenkatalogs zur Beschaffung des Impfstoffs vor allem um die Sache geht, glauben nur 14 Prozent der Bundesbürger. 73 Prozent meinen, die SPD versuche in erster Linie, die aktuelle Situation parteipolitisch für sich auszunutzen. Auch von den SPD-Anhängern glauben 42 Prozent, dass es ihrer Partei bei dem Fragenkatalog vor allem um parteipolitische Interessen gehe.

Datenbasis: Für die Erhebung wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL am 6. Januar 2021 insgesamt 1.020 befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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