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Schäfer-Gümbel gegen Vorfestlegungen bei SPD-Neuaufstellung

Archivmeldung vom 11.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Thorsten Schäfer-Gümbel (2016)
Thorsten Schäfer-Gümbel (2016)

Von Martin Kraft - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46826469

Der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich gegen Vorfestlegungen bei der Neuaufstellung der Partei ausgesprochen. Aus den "vielfältigen Vorschlägen" würden die drei Interimsvorsitzenden einen gemeinsamen Vorschlag erarbeiten und diesen "am 24. Juni" im Parteivorstand zur Abstimmung stellen, sagte Schäfer-Gümbel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Bis dahin ist alles offen und vieles vorstellbar", so der SPD-Politiker weiter. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer sprach von einer außergewöhnlichen Resonanz. "Vier Stunden, nachdem wir die Umfrage an unsere Mitglieder geschickt haben, erreichten uns 10.000 Rückmeldungen mit Verfahrensvorschlägen", sagte Dreyer. "Ob Mitgliederbefragung, Regionalkonferenzen, ein Vorsitz oder Doppelspitze - wir werden das auswerten und am 24. Juni einen Vorschlag für ein Verfahren machen", so die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz weiter. Sie zeigte sich aufgeschlossen dafür, dass ein Tandem die SPD führt: "Bei einer Doppelspitze bin ich offen", sagte Dreyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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