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Trittin: Energiewende bei Merkel in schlechten Händen

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jürgen Trittin Bild: www.trittin.de
Jürgen Trittin Bild: www.trittin.de

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jürgen Trittin, sieht die Energiewende bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in schlechten Händen. "Unter Merkel wird immer mehr Braunkohle verbrannt und immer mehr CO2 freigesetzt", sagte Trittin mit Blick auf die Greenpeace-Aktion am Tagebau Welzow-Süd in Brandenburg am Montag.

Die Umweltschützer von Greenpeace protestieren in Brandenburg derzeit gegen den geplanten Braunkohletageabbau. Klimaschutzziele und Interessen der Bürger würden für die Gewinninteressen großer Energiekonzerne geopfert, so Trittin weiter. "Für die weitere Braunkohleverstromung sollen 3.000 Menschen in Südbrandenburg ihre Heimat verlieren", sagte der Grünen-Fraktionschef. "Die Braunkohleverstromung behindert den Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn der Kohlestrom verstopft die Netze und führt zur Abschaltung von Windkraft-Anlagen. Darüber hinaus muss der Braunkohlestrom zu Billigstpreisen im Ausland verschleudert werden, weil wir ihn nicht brauchen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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