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Experten: SPD kann sicher mit zusätzlichem Bundestagsmandat rechnen

Archivmeldung vom 04.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die SPD bekommt im neuen Bundestag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 193 anstatt der ihr bisher zugerechneten 192 Bundestagsmandate. Das berichtet das in der Regel gut informierte Portal "wahlrecht.de". Die Änderung kommt zustande, nachdem in Hamburg insbesondere das Ergebnis der SPD noch einmal um mehrere tausend Stimmen nach oben korrigiert worden war.

Das zusätzliche SPD-Ausgleichsmandat geht aufgrund des komplizierten Verfahrens trotzdem nicht nach Hamburg, sondern nach Hessen. Jens Zimmermann, der auf Platz 15 der hessischen Landesliste nach dem vorläufigen Ergebnis knapp an einem Bundestagsmandat vorbeigeschrammt war, zieht jetzt doch noch ins Parlament ein. Dieser zeigte sich hocherfreut, aber noch etwas zurückhaltend. Er sei mittlerweile selbst zum Wahlrechtsexperten geworden und auch zum gleichen Ergebnis gekommen, sagte Zimmermann der dts Nachrichtenagentur. Bis er das neue Ergebnis aber nicht mit Brief und Siegel auf dem Tisch habe, werde er noch ein paar Tage zittern.

Der neue Bundestag würde dann insgesamt 631 anstatt der bisher genannten 630 Sitze haben. Die Berechnungen der von "wahlrecht.de" beruhen auf den Ergebnissen der Landeswahlausschüsse. Ein Sprecher des Bundeswahlleiters wollte die Berechnung weder bestätigen noch dementieren. Der Bundeswahlleiter lege das Ergebnis schließlich nicht fest, sondern der Bundeswahlausschuss, und dieser tage schließlich erst am kommenden Mittwoch. Wer das notwendige Know-How habe, könne anhand der Ergebnisse aus den Ländern die Sitzverteilung aber selbstverständlich selbst berechnen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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