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Früherer Chief Scientist von Amazon Andreas Weigend hat Merkels Beratergremium verlassen

Archivmeldung vom 18.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: Foodwatch.org - Die Essensretter

Im Digitalrat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat es einen hochkarätigen Abgang gegeben. Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 3/2020, EVT 20. Februar) hat der frühere Chief Scientist des US-Internetkonzerns Amazon, Andreas Weigend, das prestigeträchtige Beratergremium bereits im vergangenen Jahr verlassen.

Auf Anfrage von 'Capital' bestätigte ein Regierungssprecher die Personalie. Die Trennung hatten bislang weder die Bundesregierung noch Weigend selbst kommuniziert. Die frei gewordene Position wurde bis heute auch nicht neu besetzt. Merkel hatte den Digitalrat im August 2018 ins Leben gerufen. Zu den anfangs zehn Mitgliedern zählen führende Wissenschaftler und Digitalunternehmer. Den Vorsitz hat die frühere Verteidigungsstaatssekretärin Katrin Suder übernommen.

Ex-Amazon-Chefwissenschaftler Weigend beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema "Social Data" und künstlicher Intelligenz. Er lehrt an den US-Elite-Universitäten Stanford und Berkeley. Darüber hinaus berät Weigend etliche internationale Unternehmen, darunter auch chinesische Konzerne. Auf Anfrage von 'Capital' äußerte sich Weigend nicht zu den Gründen seines Ausscheidens. Ende 2019 sagte er auf einer Veranstaltung in Berlin, Merkel habe ihn gebeten, den Aspekt des nötigen "Mindsets" für den Wandel zu einer digitalen Gesellschaft in die Arbeit des Rates einzubringen: "Aber das wollte keiner hören."

Zu der Trennung von Weigend erklärte ein Regierungssprecher gegenüber 'Capital', nach ihrer Berufung 2018 seien neun Mitglieder des Digitalrats als "starke Arbeitsgemeinschaft zusammengewachsen" und hätten bereits "vieles angestoßen". Leider habe Weigend "etwas andere Vorstellungen von der Arbeit im Digitalrat" gehabt. Daher sei man "gemeinsam mit ihm zu dem Entschluss gekommen, dass er den Digitalrat verlässt". Weigend habe bereits an der dritten Sitzung im März 2019 nicht mehr teilgenommen. Eine Nachbesetzung der Position sei "bisher nicht geplant", teilte der Sprecher weiter mit.

Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien (ots)


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