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Linken-Fraktionsgeschäftsführer will Wagenknecht im Wahlkampfteam

Archivmeldung vom 15.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jan Korte (2019)
Jan Korte (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken im Bundestag, Jan Korte, hat die Verfassung seiner Partei angesichts der zweimal verschobenen Wahl neuer Vorsitzender beklagt und zugleich betont, dass die ehemalige Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht ins Wahlkampfteam eingebunden werden müsse.

"Wir können nicht damit zufrieden sein, wie wir zurzeit dastehen - zumal die Linke gerade eine riesige Chance hat, die soziale Ungleichheit, die Zustände in den Krankenhäusern und die Privatisierung des Gesundheitswesens zu thematisieren", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Darum ist die Auseinandersetzung zu führen in diesem Wahljahr. Und da ist die Linke glaubwürdig. Wir sind bisher nicht richtig aus dem Quark gekommen. Das muss jetzt dringend anders werden." Der Parteitag Ende Februar, bei dem aller Voraussicht nach Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler zu neuen Vorsitzenden gewählt werden, müsse "ein echter Aufbruch sein", fügte Korte hinzu.

"Wir hatten lange ein Führungsvakuum. Das muss jetzt schnell gefüllt werden. Dazu gehört, dass die neuen Parteivorsitzenden die Frage der Spitzenkandidatur schnell klären, im März oder April. Direkt nach dem Parteitag müssen wir auf Wahlkampf umschalten." Dabei müsse die Linke "auch die mit einbauen, die zu unseren populärsten Politikern gehören, egal ob sie bei uns allen gefallen oder nicht. Da muss es eine Gesamtkomposition geben, die die Breite der Partei abdeckt. Sahra Wagenknecht gehört da rein. Sie hat einen großen Fanblock. Im Übrigen gilt: Wir können einen Wahlerfolg erringen. Aber wir können auch in ganz schweres Fahrwasser geraten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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