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NRW-Grüne kritisieren Kramp-Karrenbauers Europa-Kurs

Archivmeldung vom 20.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Europa-Kurs von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist auf Kritik der nordrhein-westfälischen Grünen gestoßen. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen sagte der Vorsitzende der NRW-Grünen, Felix Banaszak, es sei "fahrlässig, mit Grenzschließungen im Schengenraum zu drohen und damit eine der zentralen Errungenschaften des europäischen Friedensprojekts in Frage zu stellen".

So falle die CDU in die Zeit vor Helmut Kohl zurück. Der Vorsitzende des mitgliederstärksten Landesverbandes der Grünen forderte CDU-Bundesvize Armin Laschet auf, die pro-europäischen Positionen in der Union zu verteidigen. Der NRW-Ministerpräsident solle sich "dem Rechtsschwenk seiner Partei verweigern", sagte Banaszak.

Kritik übte auch der Spitzenkandidat der NRW-FDP für die Europawahl, Moritz Körner. Kramp-Karrenbauers Aussagen über die europäische Freizügigkeit sei "billiges Europa-Bashing", sagte der Landtagsabgeordnete dem Blatt. Es sei das Gegenteil von kriminell, wenn Unternehmen über die europäischen Grenzen hinweg miteinander handelten.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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