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Epidemiologe hält Grenzschließungen für "völlig unsinnig"

Archivmeldung vom 18.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Viele Menschen, darunter Wissenschaftler, können Zahlen und Statistiken mittlerweile lesen (Symbolbild)
Viele Menschen, darunter Wissenschaftler, können Zahlen und Statistiken mittlerweile lesen (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Epidemiologe Timo Ulrichs von der Akkon-Hochschule in Berlin sieht keinen Grund, die Grenzen wegen steigender Infektionszahlen erneut zu schließen. "Grenzschließungen sind völlig unsinnig", sagte er dem Nachrichtenportal Watson. "Das wurde ja bereits während der ersten Ausbreitungswelle deutlich."

Es müssten anderen Maßnahmen ergriffen werden, um wieder mehr Disziplin in der Beachtung der Hygieneregeln zu erzielen, so Ulrichs. Die meisten Infektionsketten entstünden innerhalb von Deutschland "und nicht durch Import aus dem Ausland". Trotzdem hält er es für sinnvoll, wenn jeder Urlaubs-Rückkehrer einen Corona-Test machen würde.

"Noch besser wäre eine generelle Quarantäne, weil Testungen immer nur Momentaufnahmen sind." Dass eine erneute Reisebeschränkung eingeführt wird, hält der Epidemiologe für möglich. Allerdings sagte er in Hinblick auf die aktuellen Infektionszahlen in Deutschland auch: "Wir sehen noch keine zweite Welle."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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