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Entwicklungsminister will "Grünen Knopf" im September vorstellen

Archivmeldung vom 02.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Gerd Müller  (2017)
Gerd Müller (2017)

Foto: Author
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundesregierung hat das neue staatliche Textilsiegel "Grüner Knopf" für ökologische und faire Klamotten auf den Weg gebracht. Am 9. September wolle Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das Zertifikat offiziell vorstellen, berichtet die "taz".

Es soll Verbraucher animieren, Kleidung zu kaufen, die nach höheren sozialen und ökologischen Standards gefertigt wurde. Der "Grüne Knopf" wird in den Geschäften an einzelnen Produkten zu finden sein. Das Ministerium hat den "Grünen Knopf" beim Deutschen Patent- und Markenamt in München samt Satzung und Kriterienraster eintragen lassen. "Der Grüne Knopf startet ab sofort und kann von allen interessierten Unternehmen beantragt werden", heißt es in einem Schreiben des Entwicklungsministeriums an Textilunternehmen, über das die "taz" berichtet.

"Mehrere Dutzend Firmen" hätten das Zertifikat inzwischen angefordert. Der "Grüne Knopf" sei nun ein "globales Siegel mit staatlicher Überwachung", heißt es in dem Schreiben weiter. Prüfstellen wie der TÜV kontrollieren Firmen, die mitmachen. Nicht nur Kleidung wie Jeans, T-Shirts oder Sakkos können das Zeichen erhalten, sondern viele weitere Textilprodukte wie Teppiche, Gardinen, Campingmatratzen, Taschen, Decken oder Operationskittel. Die Nichtregierungsorganisation "Kampagne für Saubere Kleidung" ist skeptisch, der Textilverband lehnt das Projekt des Entwicklungsministers weiter ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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