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BSI warnt Bundestagsfraktionen vor Hackerangriffen

Archivmeldung vom 04.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Bundestagsfraktionen vor Hackerangriffen gewarnt. In einem Schreiben des BSI, über das der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sei von einer "hohen Bedrohungslage im Bereich der politischen Akteure" die Rede.

Deutschlands oberste Cybersicherheitsbehörde rate den Abgeordneten und ihren Parteien dringend, ihre Webserver und internen Netzwerke abzusichern. Unter anderem sollten sie ein "Monitoring zur Angriffserkennung" einrichten und ihre IT so aufstellen, dass sensible Bereiche entkoppelt und so besser vor Hackern geschützt seien, heißt es in dem Schreiben weiter. Mit "Penetrationstests" könnten Sicherheitsexperten erkennen, ob und wo Systeme Schwachstellen haben.

Anlass der Warnung sei ein im September "evident gewordener gezielter Cyberangriff auf die Österreichische Volkspartei" - wenige Wochen vor der Nationalratswahl, heißt es in dem BSI-Schreiben, über das der "Spiegel" berichtet. Wer hinter der mutmaßlichen Attacke stecke, sei unklar, das österreichische Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz ermitteln. Die Partei spreche von 1,3 Terabyte an abgeflossenen Daten, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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