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SPD will Rentenniveau anheben

Archivmeldung vom 29.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ralf Stegner Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Ralf Stegner Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die SPD will das Rentenniveau nicht unter 46 Prozent fallen lassen. Das erklärte SPD-Vize Ralf Stegner der "Bild". "Wenn das Rentenniveau absehbar noch unter 46 Prozent absinkt, ist das extrem ungerecht und sozial unverträglich", so der SPD-Vize.

Damit stellt sich die SPD gegen die Beschlüsse der letzten Rentenreform. Damit wurde beschlossen, das Rentenniveau, also das Verhältnis von Standardrente zu Durchschnittseinkommen, schrittweise auf 43 Prozent im Jahr 2030 zu senken.

Außerdem wollen die Sozialdemokraten darauf bestehen, eine im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestrente für Geringverdiener einzuführen. Das müsse Teil eines Integrationspaketes sein, so Stegner. "Einem Haushalt ohne Integrationspaket dürfen wir nicht zustimmen", sagte der SPD-Vize. "Wenn wir in dieser Krise nicht eine Politik für alle Menschen machen, profitieren die Demokratiefeinde von rechts! Das dürfen wir nicht zulassen!"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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