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Im Osten und Süden kandidieren besonders viele Handwerker für den Bundestag

Archivmeldung vom 10.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: D. W. Kalina / pixelio.de
Bild: D. W. Kalina / pixelio.de

Die 'Deutsche Handwerks Zeitung' (DHZ) hat ausgewertet, wie viele Handwerkerinnen und Handwerker in der nächsten Legislaturperiode in den Bundestag einziehen könnten. Dafür berücksichtigte die Redaktion die Bewerber in den Wahlkreisen sowie die Kandidatenlisten von CDU/CSU, SPD, AfD, FDP, Linke und Grüne.

Insgesamt kandidieren 54 Frauen und Männer mit Handwerkshintergrund auf aussichtsreichen Plätzen für das Parlament. Das Handwerk ist in allen politischen Lagern vertreten. In absoluten Zahlen stellt die Union die meisten Kandidaten mit Handwerkshintergrund (15). Bezogen auf die Größe der Partei finden sich besonders viele Kandidaten mit Nähe oder Bezug zum Handwerk in der AfD (10). Auffällig ist die regionale Verteilung. Besonders in Ostdeutschland sind viele dem Handwerk nahestehende Personen politisch aktiv. Absolut gesehen treten die meisten Politiker mit einer Lehre im Handwerk oder einem verwandten Beruf in Bayern an (11). Das berufliche Spektrum der Bewerber reicht von Friseuren über Müller und Werkzeugmacher bis zu Schornsteinfegern. Besonders gern gehen offenbar Elektriker, Mechaniker, Metallbauer und Schreiner in die Politik.

In der Auflistung werden neben Handwerkern auch Praktiker gezählt, die eine Ausbildung in einem verwandten Beruf in der Industrie oder im Dienstleistungssektor gemacht haben. Aufgeführt werden überdies nicht nur aktive Handwerksmeister, sondern auch Frauen und Männer, die in ihrer Jugend eine Ausbildung mit Bezug oder Nähe zum Handwerk absolviert haben. Nicht berücksichtigt wurden kleinere Parteien, die auf Basis aktueller Umfragen an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern dürften. Ebenfalls nicht aufgeführt sind in den alten Bundesländern (außer Berlin) überdies die Wahlkreiskandidaten der Linken, der AfD und der FDP, da dort keine Chance auf ein Direktmandat besteht; das Gleiche gilt für die Bewerber der FDP in den ostdeutschen Bundesländern.

Handwerkerinnen und Handwerker sind im Bundestag derzeit nicht stark vertreten. Gerade einmal sieben Meister sitzen im Parlament. Dazu gesellen sich noch einige Politiker, die eine Lehre im Handwerk absolviert haben. Die Liste der Kandidaten finden Sie unter: www.dhz.net/kandidaten

Quelle: Holzmann Medien GmbH & Co. KG (ots)

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